Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen (FAQ's) und Begriffe aus der Bankenwelt  - einfach erklärt mit Zusatzinformationen.


Rund um die PSD Bank

Beitrittserklärung: Was ist das?

Sind die Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft erfüllt (gem. Satzung), kann mit der Beitrittserklärung die Mitgliedschaft beantragt werden. Mitglieder können an der alljährlichen Generalversammlung teilnehmen und Geschäftsanteile zeichnen.  

Geschäftsanteile: Was ist das?

Bei einer Genossenschaft sind Geschäftsanteile, die in der Satzung festgelegten Beträge (§ 7 GenG), durch die angegeben wird, mit welcher Einlage sich ein Mitglied an der Genossenschaft beteiligen kann.  

Mitgliedschaft: Was ist der Vorteil?

Mitglieder haben zum Beispiel das Recht, an den Generalversammlungen und somit an allen Abstimmungen und Wahlen teilzunehmen.

Jedes Mitglied hat eine Stimme – unabhängig von der Anzahl der Geschäftsanteile. Alle Mitglieder stimmen gleichberechtigt über den Kurs der PSD Bank ab.

Darüber hinaus können nur Mitglieder Geschäftsanteile zeichnen.

Satzung: Was ist das?

Die Satzung einer Genossenschaft gleicht einer Verfassung. Sie ergänzt die gesetzlichen Bestimmungen und bestimmt die Struktur, die Kompetenzen und die Ziele der Genossenschaft.  


Karten

Verfügungslimit Debitkarte (girocard)

Das Kartenlimit bei der Debitkarte (girocard) legt fest, über wie viel Bargeld ein Kontoinhaber insgesamt in ein oder mehreren Aktionen pro Tag am Geldautomaten oder bei Kartenzahlungen in einem Geschäft verfügen kann. Im In- und Ausland können abweichende Kartenlimits gelten.

Verfügungslimit Kreditkarte

Das monatliche Verfügungslimit einer Kreditkarte entspricht dem von herausgebenden Bank eingeräumten Kreditrahmen. Im Zahlungsverkehr gilt da Limit des vereinbarten Kreditkartenlimits.  

V-Pay: Was ist das

V-PAY ist das Debitzahlsystem des Kreditkartenanbieters Visa. Damit ist eine Zusatzfunktion auf einer Debitkarte (girocard) gemeint, die am V-Logo auf der Bankkarte zu erkennen ist. arte ist somit immer eine Debitkarte – eine Bankkarte, die Bankkunden für Bargeldabhebungen an Geldautomaten und zur bargeldlosen Zahlung.  

3D-Secure: Was ist das?

Das 3D-Secure ist bei Online-Kreditkartenzahlungen Pflicht. Das Verfahren soll gewährleisten, dass tatsächlich der rechtmäßige Kreditkarteninhaber hinter einer Online-Zahlung steckt. Beim 3D-Secure-Verfahren ist ein zusätzlicher Schritt gefordert, um die Zahlung freizugeben, die sog. "starke Kundenauthentifizierung" oder Zwei-Faktor-Authentifizierung.  

Aktivierungscode Kreditkarte: Was ist das?

Der Aktivierungscode ist für die Nutzung des sicheren Online-Bezahlverfahrens mit der Kreditkarte erforderlich. Dazu ist beim jeweiligen Kreditkarten-Anbieter (Mastercard/VISA) eine einmalige Online-Registrierung erforderlich. Bei neuen Kreditkarten wird der Aktivierungscode per Post versendet, bei . vorhandener Kreditkarte kann der Aktivierungscode nachträglich online angefordert werden. Geben Sie dazu  Ihre Kartennummer ein und bestätigen Sie Ihre Eingabe, auf der Folgeseite des Registrierungsprozesses wird der Aktivierungscode angefordert. Der Code wird per Post nach wenigen Tagen zugestellt. Wird die Umsatzaufstellung im Onlinebanking empfangen, geht der Aktivierungscode am folgenden Tag in das elektronische Postfach ein. Zum Anfordern eines Aktivierungscodes wählen Sie hier zuerst Ihren Kreditkartenanbieter aus.  

Kreditkarte sperren: Was ist zu tun?

Der einheitliche Sperrnotruf für Bankkarten und Online-Banking lautet "116 116". Es wird die IBAN benötigt oder alternativ die Kontonummer und die Bankleitzahl. Damit die Debitkarte oder Kreditkarte schnell gesperrt werden kann, sollten folgende Informationen vorliegen: den Namen des Karteninhabers, das Geburtsdatum des Karteninhabers, den Namen des Kontoinhabers, bei der girocard (Debitkarte) die Girokontonummer bzw. IBAN, zu der die Karte gehört und bei der Mastercard® oder Visa Karten (Debitkarte oder Kreditkarte) die Kartennummer. Selbstverständlich kann die Karte auch gesperrt werden, wenn diese Angaben nicht vollständig vorliegen.

EC-Karte/girocard: Was ist der Unterschied?

Hier handelt es sich um eine Namensänderung: Die Karte zum Girokonto, mit der im Geschäft bezahlt und am Automaten Geld abgehoben wird, nennt sich girocard. Im Sprachgebrauch wird die EC-Karte immer noch genannt.  Das Kürzel „EC“ stammt ursprünglich vom Bezahlen mit Euroscheck, daraus entwickelte sich das „Electronic-cash-Verfahren“, bei dem zum Bezahlen eine ec-Karte und eine vierstellige Geheimzahl verwendet wurde.

Im Jahr 2007 führten die deutschen Banken und Sparkassen die Girocard ein. Zahlungen mit der Girocard werden immer sofort in voller Höhe vom Konto abgebucht.  


Konto

Basiskonto: Was ist das?

Das Basis­konto soll vor allem die Teil­nahme am bargeldlosen Zahlungs­verkehr sichern, also Über­weisungen, Dauer­aufträge und Kartenzah­lungen ermöglichen, aber auch Ein- und Auszahlungen. Der Konto­inhaber bekommt auch eine Girocard, darf sein Konto aber nicht über­ziehen. Das Basis­konto kann auch als Online­konto geführt werden.

Freistellungsauftrag: Wofür ist er wichtig?

Der Freistellungsauftrag bezieht sich nur auf private Kapitalerträge (Einkünfte aus Kapitalvermögen). Mit dem Freistellungsauftrag werden Kapitalerträge, die unterhalb des Sparer-Freibetrages und des Werbungskostenpauschbetrages liegen ( somit einkommensteuerfrei) vom Abzug der Kapitalertragsteuer verschont bleiben.

Geduldete Überziehung: Was ist das?

Führt die Bank nicht abgesprochene Buchungen über das eigentliche Guthaben oder den Kreditrahmen des Dispokredits hinaus dennoch aus, stellt dies eine "geduldete Überziehung" dar. Eine geduldete Überziehung ist (im Gegensatz zur eingeräumten Überziehung im Rahmen des Dispokredits) kein echter Kredit.

Gesetzliche Kontowechselhilfe: Was ist das?

Das Gesetz zur Kontowechselhilfe regelt die Zusammenarbeit der Banken zur Unterstützung des Verbrauchers.  Die bisherige Bank muss dazu binnen 5 Geschäftstagen alle Daueraufträge und bekannten Informationen über Lastschriftmandate der neuen Bank zu übermitteln. Die neue Bank muss dann binnen 5 Tagen nach Erhalt der Informationen Daueraufträge einrichten, Zahlern als auch Gläubigern die neue Kontoverbindung mitteilen.

Legitimation: Wofür ist das wichtig?

Im Zusammenhang mit Bankgeschäften ist eine Legitimierung immer notwendig. Zum einen besteht eine gesetzliche Verpflichtung, zum anderen wird dadurch Identitätsmissbrauch verhindert.  Um sicherzugehen, dass die Person, mit der ein Rechtsgeschäft geschlossen werden soll dazu berechtigt ist, verlangen die Vertragspartner die Vorlage eines Legitimationsnachweises: Personalausweis oder Reisepass.

Mietkaution/Mietbürgschaft: Was ist das?

Die Mietkaution ist eine Mietsicherheit. Beim Beginn des Mietverhältnisses wird diese beim Vermieter hinterlegt, um Mietschäden abzusichern. Die Kaution kann in Form eines Geldbetrages (genannt Barkaution) oder als Mietbürgschaft von Privatpersonen, Banken oder Versicherungen hinterlegt werden. Eine bargeldlose Variante der Mietkaution ist die Mietkautionsversicherung. Hierbei gewährt eine Versicherung eine Kautionsbürgschaft in Höhe der zu leistenden Mietkaution. Der Vermieter erhält statt der Barkaution eine Bürgschaftsurkunde zur Absicherung.

Referenzkonto: Was ist das?

Ein Referenzkonto ist in der Regel das Girokonto, mit dem Sie Ihren alltäglichen Zahlungsverkehr, wie zum Beispiel Überweisungen und Daueraufträge, abwickeln. Wenn Sie ein Anlagekonto, Sparkonto oder Wertpapierdepot besitzen, dient das Referenzkonto als Verrechnungs- und Auszahlungskonto. Möchten Sie Ihr PSD Girokonto als Referenzbankverbindung nutzen, können Sie ein SEPA-Lastschriftmandat für den Einzug von Anlagebeträgen hinterlegen – zum Beispiel, wenn Ihre Fondssparrate monatlich eingezogen werden soll.  Das Referenz- und Anlagekonto müssen vom gleichen Besitzer geführt werden.

Verfügungslimit Überweisung: Was ist das?

Zu Ihrem Schutz sind im PSD Online- und TelefonBanking sowie für Karten Verfügungslimite für Transaktionen eingerichtet. Sie können diese Limite nach Ihren Bedürfnissen und Zahlungsgewohnheiten ändern.

Vollmacht: Wofür ist das wichtig?

Eine Konto-/Depotvollmacht – Vorsorgevollmacht ist keine Generalvollmacht, sondern berechtigt nur zur Durchführung der in der Vollmacht aufgeführten Bankgeschäfte. Über eine Zusatzvereinbarung kann mit der Bank auch die Teilnahme am Onlinebanking vereinbart werden. Eine Vollmacht kann zu Lebzeiten ausgesprochen werden oder nur im Todesfall greifen.  


Finanzierung

Löschungsbewilligung: Was ist zu tun?

Zur Löschung einer Grundschuld ist ein unterschriebener Auftrag erforderlich. Liegt ein Notar-Name vor, können wir nach positiver Prüfung die beglaubigte Urkunde schicken. Nach Auftragseingang erhalten Sie eine Bestätigung mit Informationen zum weiteren Ablauf. Die Löschung Ihrer Grundschuld ist nicht zwingend erforderlich. Sie können diese für eine spätere Kapitalbeschaffung nutzen und die Notargebühren für die jetzige Löschung und den neuen Eintrag sparen.  

Sondertilgung Finanzierung: Was ist zu tun?

Das vertraglich vereinbarte Sondertilgungslimit ist zu beachten. Überweisen Sie den gewünschten Betrag direkt auf Ihr Darlehenskonto mit Angabe von Kontoinhaber (Name des Kunden], Empfängerkonto (IBAN PSD BauGeld-Konto), Verwendungszweck: Sondertilgung. Der Zahlungseingang wird per Post bestätigt.  


Onlinebanking

TAN-Verfahren: Was ist das?

Die Abkürzung TAN steht für Transaktionsnummer. Eine Transaktionsnummer ist wie ein Passwort, das nur aus Ziffern besteht und lediglich einmal verwendet werden kann. Transaktionsnummern werden beim Onlinebanking zur Freigabe einer Transaktion, beispielsweise einer Überweisung, der Einrichtung eines Dauerauftrags oder der Änderung von persönlichen Daten, verwendet. Eine TAN kann auf verschiedenen Wegen generiert werden. Die Möglichkeiten unterscheiden sich in ihrem Maß an Sicherheit und in ihrer Nutzerfreundlichkeit. Seit dem Inkrafttreten der zweiten Zahlungsdiensterichtlinie oder auch PSD2 im Jahr 2019 müssen TANs in Form eines dynamischen Authentifizierungscodes zeitgleich zu dem Geldgeschäft erzeugt werden. Es gelten dazu folgende Anforderungen: Die TANs müssen aus den Überweisungsdaten erzeugt werden, sind zeitlich begrenzt gültig sein und werden auf einem separaten Gerät generiert. Mehr zu "TAN-Verfahren">>

Benachrichtigungsservice: Was ist das?

Der Benachrichtigungsservice informiert über neue Eingänge in Ihrem Digitalen Postfach. Auf Wunsch kann  zeitnah ein Hinweis an die private Mail-Adresse oder per SMS gesendet werden. Mehr zu "Benachrichtigungen">>

Echtzeitüberweisung: Was ist das?

Mit der Echtzeit-Überweisung (englisch: Instant Payment) wird Geld schneller überwiesen, unabhängig vom Wochentag, erreicht der gewünschte Betrag innerhalb weniger Sekunden das Empfängerkonto. Die Option Echtzeitüberweisung wird im Onlinebanking bei der Überweisung angeboten, wenn die Empfängerbank an diesem Service teilnimmt. Mehr zu "Echtzeitüberweisung">>

Digitales Postfach: Wie lange wird archiviert?

Kontoauszüge und weitere Nachrichten sind ab Empfang 12 Monate im Posteingang. Nach Ablauf dieser Frist sind sie über das Archiv aufrufbar. Um Kontoauszüge aus dem Archiv aufzurufen, wird der Reiter „Archiv“ im Postfach angeklickt. Kontoauszüge sind 10 Jahre im Archiv (mit Beginn der Postfachnutzung) verfügbar. Mehr zum "Digitalen Postfach">>

Onlinebanking sperren: Was ist zu tun?

Der einheitliche Sperrnotruf für Bankkarten und Online-Banking lautet "116 116". Es wird die IBAN benötigt oder alternativ die Kontonummer und die Bankleitzahl.  

PSD Key: Was ist das?

Mit der Start-PIN sowie der Unterlagen zum gewünschten TAN-Verfahren, wird auch der der PSD-Key zugestellt. Der Key ist eine persönliche Kennung, mit der man sich im Online-Banking authentifiziert. Er besteht aus 5 bis 11 Ziffern,diese Ziffernfolge können  gegen einen selbst gewählten Alias-Namen bzw. Benutzernamen ausgetauscht werden. Mit dem PSD Key werden alle Online-Konten und -Depots mit nur einem Benutzernamen und der dazugehörigen PIN verwaltet. Mindestens alle 90 Tage wird beim Log-in im Online-Banking aufgefordert sich mit PSD-Key und dem persönlichen Kennwort bzw. der PIN sowie einer TAN zu legitimieren.  


Zahlungsverkehr

Apple-Pay: Was ist das?

Apple Pay ist der mobile Bezahldienst des Anbieters Apple.  In der Apple-App "Wallet", ist dazu eine virtuelle Kredit- beziehungsweise Debitkarte einer Bank hinterlegt, über die Bezahlvorgang abgewickelt wird. Apple Pay funktioniert wie auch das Bezahlen mit einer kontaktlosen Kredit- oder Debitkarte über den integrierten NFC-Chip im Handy. Am Bezahlterminal eines Geschäftes wird dazu die Apple Watch oder das iPhone an das Gerät gehalten.  

SEPA: Was heisst das?

Die Abkürzung SEPA steht für den englischen Ausdruck „Single Euro Payments Area“, dem einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum. SEPA wurde europaweit (in Deutschland am 01. Februar 2014) eingeführt um den bargeldlosen Zahlungsverkehr in den am SEPA-Verfahren teilnehmenden Ländern zu standardisieren.  

BIC: Was ist das?

Die "Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunications" (Swift) regelt den internationalen Datenaustausch zwischen Banken. Jede teilnehmende Bank erhält von ihr eine eindeutige Kennung als internationale Bankleitzahl, den "Business Identifier Code" (BIC). Dieser wurde bis 2010 auch als "Bank Identifier Code" bezeichnet. Der BIC besteht aus acht oder elf Stellen. Der BIC Ihrer PSD Bank Berlin-Brandenburg eG ist GENODEF1P01.  

IBAN: Was ist das?

Jeder Kontoführung in der Europäischen Union (EU) ist eine eigene "International Bank Account Number" (IBAN) zugeordnet. Die IBAN besteht aus bis zu 34 Ziffern und Buchstaben. In Deutschland ist die IBAN 22-stellig.  

IBAN/BIC: Wo finde ich das?

IBAN und den BIC stehen auf der Rückseite der girocard. Zusätzlich steht die IBAN und BIC auf der ersten Seite der Kontoauszüge. Im Online-Banking steht die IBAN in der Kontenübersicht unterhalb des jeweiligen Kontos.  

Kontaktlos zahlen. Was ist das?

Anstatt an der Kasse mit Bargeld oder Karte zu zahlen, wird für das Bezahlen, das dafür eingerichtete Android-Smartphone genutzt. Damit das Bezahlen mit dem Handy funktioniert, muss das Smartphone NFC-fähig sein. Die Daten von Debitkarte (girocard) oder Kreditkarte werden dabei im Smartphone in einem geschützten Bereich gespeichert und beim Einkaufen per NFC (Near Field Communication) an das Bezahlterminal übertragen. Dafür müssen Kunden ihr Smartphone an der Kasse an das Kassenterminal halten.

giropay: Was ist das?

Mit dem Online-Bezahlverfahren giropay bündeln die deutschen Banken die Bezahldienste giropay, paydirekt und Kwitt (Geld versenden). Mit dem neuen giropay kann direkt vom Girokonto gezahlt werden, entweder mit Benutzername und Passwort oder mit der paydirekt-App – einfach per Fingerabdruck.  

paydirekt: Was ist das?

Das Online-Bezahlverfahren paydirekt wird zu giropay: Die deutschen Banken und Sparkassen bündeln Ihre Bezahlmethoden paydirekt, giropay und Kwitt unter der Marke giropay.  

Verrechnungscheck: Was ist das?

Ein Verrechnungsscheck ist ein Scheck, der nicht bar ausgezahlt wird sondern immer auf einem Konto gutgeschrieben wird. Nach Ausstellung muss der Verrechnungscheck innerhalb einer Frist (Deutschland 8 Tage) vorgelegt werden. Die Gutschrift erfolgt grundsätzlich auf einem Giro- oder Sparkonto.  Die Kontogutschrift erschwert Missbrauch, da der Kontoinhaber feststellbar ist.