Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen (FAQ's) und Begriffe aus der Bankenwelt – kompakt und einfach erklärt.


Erklärungen zu Bankthemen 

Beitrittserklärung: Was ist das?

Sind die Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft erfüllt (gem. Satzung), kann mit der Beitrittserklärung die Mitgliedschaft beantragt werden. Mitglieder können an der alljährlichen Generalversammlung teilnehmen und Geschäftsanteile zeichnen.  

Geschäftsanteile: Was ist das?

Geschäftsanteile machen Sie zum Mitglied und Miteigentümer unserer Genossenschaft. Die Kosten pro Geschäftsanteil sowie die Höchstmenge der Anteile, die Sie zeichnen können, sind in der Satzung festgelegt.  

Kundennummer: Was ist das?

Die PSD Kundennummer ist 10-stellig und endet mit drei Nullen. Beispiel für eine Girokontonummer: 1234567 600; Beispiel für eine Kundennummer: 1234567 000. Sie sehen Ihre Kundennummer im Onlinebanking, in der Kontenübersicht neben Ihrem Namen (in Klammern).  

Mitgliedschaft: Was ist der Vorteil?

Mitglieder haben das Recht, an den Generalversammlungen und somit an allen Abstimmungen und Wahlen teilzunehmen.

Jedes Mitglied hat eine Stimme – unabhängig von der Anzahl der Geschäftsanteile. Alle Mitglieder stimmen gleichberechtigt über den Kurs der PSD Bank ab.

Unsere PSD-eigenen Immobilien vermieten wir bevorzugt an Mitglieder. Bei unseren Partnern des genossenschaftlichen Finanzverbunds erhalten sie Sonderkonditionen.

Satzung: Was ist das?

Die Satzung einer Genossenschaft gleicht einer Verfassung. Sie ergänzt die gesetzlichen Bestimmungen und bestimmt die Struktur, die Kompetenzen und die Ziele der Genossenschaft.  


Karten

Verfügungslimit Debitkarte (girocard)

Das Kartenlimit bei der Debitkarte (girocard) legt fest, über wie viel Bargeld ein Kontoinhaber insgesamt in ein oder mehreren Aktionen pro Tag am Geldautomaten oder bei Kartenzahlungen in einem Geschäft verfügen kann. Im In- und Ausland können abweichende Kartenlimite gelten.

Verfügungslimit Kreditkarte

Das monatliche Verfügungslimit einer Kreditkarte entspricht dem von der herausgebenden Bank eingeräumten Kreditrahmen. Darüber hinaus gelten beispielsweise für Bargeldauszahlungen am Automaten bestimmte Tageshöchstbeträge.

Sie möchten Ihr Kartenlimit ändern?
Im PSD OnlineBanking können Sie Ihren individuellen Limitwunsch angeben.

V PAY: Was ist das?

V PAY ist ein Debit-Bezahlsystem des Kreditkartenanbieters Visa. Damit ist eine Zusatzfunktion auf einer Debitkarte (girocard) gemeint, die am V-PAY-Logo auf der Bankkarte zu erkennen ist.

Mit V PAY kann in ganz Europa und oft auch weltweit im Handel bezahlt und Bargeld am Automaten abgehoben werden.  

3D-Secure: Was ist das?

3D-Secure ist bei Online-Kreditkartenzahlungen Pflicht. Das Verfahren soll gewährleisten, dass tatsächlich der rechtmäßige Kreditkarteninhaber hinter einer Online-Zahlung steckt. Beim 3D-Secure-Verfahren ist ein zusätzlicher Schritt gefordert, um die Zahlung freizugeben, die sog. "starke Kundenauthentifizierung" oder Zwei-Faktor-Authentifizierung.  

Aktivierungscode Kreditkarte: Was ist das?

Der Aktivierungscode ist für Online-Zahlungen per Kreditkarte im Rahmen des Sicherheitsverfahrens 3D-Secure erforderlich. Dazu ist beim jeweiligen Kreditkarten-Anbieter (Mastercard/Visa) eine einmalige Online-Registrierung erforderlich. Bei neuen Kreditkarten wird der Aktivierungscode per Post versendet, bei vorhandener Kreditkarte kann der Aktivierungscode nachträglich online angefordert werden.

Kreditkarte sperren: Was ist zu tun?

Der einheitliche Sperrnotruf für Bankkarten und Online-Banking lautet "116 116". Zum Sperren benötigen Sie Angaben wie Ihre IBAN, Ihr Geburtsdatum, die Kartennummer oder alternativ die Kontonummer und die Bankleitzahl. Selbstverständlich kann die Karte auch gesperrt werden, wenn einige Angaben nicht vollständig vorliegen.

EC-Karte/girocard: Was ist der Unterschied?

Hier handelt es sich um eine Namensänderung: Die typische Karte zum Girokonto, mit der im Geschäft bezahlt und am Automaten Geld abgehoben wird, ist die girocard. Im Sprachgebrauch wird sie immer noch "EC-Karte" genannt.  Das Kürzel "EC“ stammt ursprünglich vom "Electronic-cash-Verfahren", bei dem eine EC-Karte und eine vierstellige Geheimzahl zum Bezahlen verwendet wurden.

Im Jahr 2007 führten die deutschen Banken die girocard ein.

Gut zu wissen: girocards sind Debitkarten. Das bedeutet, Zahlungen mit der girocard werden sofort in voller Höhe vom Konto abgebucht.  


Konto

Basiskonto: Was ist das?

Ein Basiskonto ist ein Zahlungskonto, das Sie wie ein Girokonto nutzen können, für das aber besondere Regeln gelten. Es soll vor allem die Teil­nahme am bargeldlosen Zahlungs­verkehr sichern, also Über­weisungen, Dauer­aufträge und Kartenzah­lungen ermöglichen, aber auch Ein- und Auszahlungen. Der Konto­inhaber bekommt eine girocard, darf sein Konto aber nicht über­ziehen.  

Jeder Verbraucher, der sich rechtmäßig in der Europäischen Union aufhält, hat einen Anspruch auf ein Basiskonto – auch Personen ohne festen Wohnsitz und Asylsuchende. Möchten Sie ein Basiskonto führen, müssen Sie dies ausdrücklich mit der Bank vereinbaren.

Freistellungsauftrag: Wofür ist er wichtig?

Der Freistellungsauftrag bezieht sich auf private Kapitalerträge (Einkünfte aus Kapitalvermögen). Mit einem Freistellungsauftrag weisen Sie Ihre Bank an, bei anfallenden Zinserträgen (innerhalb des Freibetrags) die Abgeltungssteuer nicht automatisch an das Finanzamt zu überweisen.

 

Geduldete Überziehung: Was ist das?

Führt eine Bank aus Kulanz nicht abgesprochene Buchungen über das eigentliche Guthaben Ihres Girokontos oder den Kreditrahmen Ihres Dispokredits hinaus aus, wird dies "geduldete Überziehung" genannt. Eine geduldete Überziehung ist (im Gegensatz zur eingeräumten Überziehung im Rahmen des Dispokredits) kein echter Kredit.

Gesetzliche Kontowechselhilfe: Was ist das?

Das Gesetz zur Kontowechselhilfe regelt die Zusammenarbeit der Banken zur Unterstützung des Verbrauchers beim Wechsel seiner Bankverbindung. Die bisherige Bank muss dazu binnen fünf Geschäftstagen alle Daueraufträge und bekannten Informationen über Lastschriftmandate der neuen Bank übermitteln. Die neue Bank muss dann binnen fünf Tagen nach Erhalt der Informationen Daueraufträge einrichten und Gläubigern die neue Kontoverbindung mitteilen.

Tipp: Viel einfacher funktioniert der Kontowechsel mit Online-Tools wie unserem kostenlosen Kontoumzugs-Service.  

PSD Girokonto: Was kostet das?

Wählen Sie je nach Bedürfnis zwischen verschiedenen Kontomodellen mit unterschiedlichen Mehrwerten.

Gut zu wissen: Für junge Kunden von 14 bis 25 Jahren gibt's unser PSD GiroStart gratis. 

Kautionsbürgschaft/Mietbürgschaft: Was ist das?

Die Mietkaution ist eine Mietsicherheit. Beim Beginn des Mietverhältnisses wird diese beim Vermieter hinterlegt, um Mietschäden abzusichern. Die Kaution kann in Form eines Geldbetrages (genannt Barkaution) oder als Mietbürgschaft von Verwandten/Bekannten hinterlegt werden. Eine bargeldlose Variante der Mietkaution ist die Mietkautionsversicherung. Hierbei gewährt eine Versicherung eine Kautionsbürgschaft in Höhe der Mietkaution. Der Vermieter erhält eine Bürgschaftsurkunde zur Absicherung.

Legitimation: Wofür ist das wichtig?

Im Zusammenhang mit Bankgeschäften ist eine Legitimierung immer notwendig. Zum einen besteht eine gesetzliche Verpflichtung, zum anderen wird dadurch Identitätsmissbrauch verhindert. Um sicherzugehen, dass die Person, mit der ein Rechtsgeschäft – zum Beispiel eine Kontoeröffnung – geschlossen werden soll, dazu berechtigt ist, verlangen Banken die Vorlage eines Legitimationsnachweises: Personalausweis oder Reisepass.

Pfändungsschutzkonto: Was ist das?

Jeder Verbraucher hat das Recht, sein Girokonto in ein Pfändungsschutzkonto, ein sogenanntes P-Konto umwandeln zu lassen. Damit besteht automatisch Pfändungsschutz für einen Grundfreibetrag – egal, ob das Geld aus Arbeitseinkommen, Kapitaleinkünften, Sozialleistungen oder sonstigen Einkünften stammt. 

Die Schutzmöglichkeit besteht seit 1. Januar 2012 nur noch über das P-Konto. Die Höhe des Grundfreibetrags wird jährlich zum 1. Juli angepasst.

Wer ein Girokonto hat, kann es bei seinem Geldinstitut einfach in ein P-Konto umwandeln lassen. Dies gilt auch, wenn das Konto schon gepfändet wird. Die Umwandlung darf nichts kosten und muss zügig geschehen – im Falle einer Pfändung spätestens nach vier Tagen. Es darf nur ein Pfändungsschutzkonto geführt werden. Die Bank kann das durch eine Anfrage bei der Schufa überprüfen. 

Gut zu wissen: Das P-Konto gibt es nur für eine Person - eine gemeinsame Kontoinhaberschaft („und“- oder „oder“-Konto) ist nicht erlaubt, wohl aber eine Bevollmächtigung zur Unterschrift.

 

Referenzkonto: Was ist das?

Ein Referenzkonto ist in der Regel das Girokonto, mit dem Sie Ihren alltäglichen Zahlungsverkehr, wie zum Beispiel Überweisungen und Daueraufträge, abwickeln. Wenn Sie ein Anlagekonto, Sparkonto oder Wertpapierdepot besitzen, dient das Referenzkonto als Verrechnungs- und Auszahlungskonto. Möchten Sie Ihr PSD Girokonto als Referenzbankverbindung nutzen, können Sie ein SEPA-Lastschriftmandat für den Einzug von Anlagebeträgen hinterlegen – zum Beispiel, wenn Ihre Fondssparrate monatlich eingezogen werden soll.  Das Referenz- und Anlagekonto müssen vom gleichen Inhaber geführt werden.

Verfügungslimit Überweisung: Was ist das?

Zu Ihrem Schutz sind im PSD Online- und TelefonBanking sowie für Karten Höchstbeträge für Transaktionen eingerichtet. Sie können diese Limite nach Ihren Bedürfnissen und Zahlungsgewohnheiten ändern.

Vollmacht: Wofür ist das wichtig?

Eine Konto-/Depotvollmacht berechtigt eine Person Ihres Vertrauens zur Durchführung der in der Vollmacht aufgeführten Bankgeschäfte. Über eine Zusatzvereinbarung kann mit der Bank auch die Teilnahme am Onlinebanking für den Bevollmächtigten vereinbart werden. Eine Vollmacht kann zu Lebzeiten greifen oder nur für den Todesfall erteilt werden.  


Finanzierung

Löschungsbewilligung: Was ist zu tun?

Ihr Immobilienkredit ist abgezahlt? Dann können Sie die eingetragene Grundschuld mit einem unterschriebenen Auftrag löschen lassen. Nach Auftragseingang erhalten Sie eine Bestätigung mit Informationen zum weiteren Ablauf.

Liegt ein Notar-Name vor, können wir nach positiver Prüfung die beglaubigte Urkunde schicken.

Tipp: Die Löschung Ihrer Grundschuld ist nicht zwingend notwendig. Sie können diese für eine spätere Kapitalbeschaffung nutzen und so die Notargebühren für die jetzige Löschung und den neuen Eintrag sparen.  

Sondertilgung einer Finanzierung: Was ist zu tun?

Für unsere Privatkredite gilt: Kostenlose Sondertilgungen sind jederzeit in unbegrenzter Höhe möglich. Bei Immobilienfinanzierungen zählt das vertraglich vereinbarte Sondertilgungslimit.

Überweisen Sie den gewünschten Betrag direkt auf Ihr Darlehenskonto und geben Sie den Verwendungszweck "Sondertilgung" an. Der Zahlungseingang wird per Post bestätigt.  


Onlinebanking

Aktivierungscode für das SecureGo plus-Verfahren: Was macht man damit?

Bei der Erst-Einrichtung der TAN-App SecureGo plus muss einmalig eine Registirierung vorgenommen werden. Anschließend wird per Post der Aktivierungs-/Freischaltcode an Sie versandt. Nach Erhalt des Freischaltcodes, können Sie die TAN-App SecureGo plus mit diesem aktivieren. Gut zu wissen: Der Aktivierungscode ist 20 Tage gültig.

Ab erfolgreicher Freischaltung empfangen Sie Ihre TAN's auf dem Smartphone oder Tablet in der TAN-App SecureGo plus.

Anmeldekennwort für die Banking-App vergessen: Was ist zu tun?

Sie können das Kennwort zurücksetzen, indem Sie es fünfmal falsch eingeben. Wichtig: Damit wird nur das App-Passwort zurückgesetzt. Haben Sie Ihre Onlinebanking-Zugangsdaten vergessen oder ist der Zugang gesperrt, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf – unter:
030 850 82-550 oder info@psd-bb.de

Anmeldekennwort für die TAN-App SecureGo plus vergessen: Was ist zu tun?

Wenn Sie das Anmeldekennwort fünfmal falsch eingegeben haben, wird die App auf die Grundeinstellungen zurückgesetzt. Die Registrierung muss erneut vorgenommen und ein neues Anmeldekennwort vergeben werden.

Löschen Sie dazu die TAN-App SecureGo plus von Ihrem Mobilgerät und installieren Sie diese neu. Starten Sie dann erneut die Registrierung.

Im Anschluss wird Ihnen automatisch ein neuer Freischaltcode per Post zugeschickt.

Empfehlung: Vor dem Start der neu installierten SecureGo plus App in den App-Einstellungen des Betriebssystems "Alle Daten und Cache löschen" vornehmen.

Benachrichtigungsservice: Was ist das?

Der Benachrichtigungsservice informiert über neue Eingänge in Ihrem digitalen Postfach im Onlinebanking, damit Sie keine Neuigkeiten verpassen.  

Benachrichtigungen können auf Wunsch per E-Mail-oder SMS zugestellt werden.

Demokonto zum PSD OnlineBanking: Wo finde ich das?

Das Demokonto zum Onlinebanking bietet Ihnen eine Übersicht der Funktionen und Inhalte. Lernen Sie die Navigation und Themen kennen und sammeln Sie erste Erfahrungen mit der Nutzung des Onlinebankings. Sie finden das Demokonto direkt auf der Login-Seite zum PSD OnlineBanking.  

Digitales Postfach: Wie lange werden Dokumente archiviert?

Kontoauszüge und weitere Nachrichten sind ab Empfang 12 Monate im Posteingang. Nach Ablauf dieser Frist sind sie über das Archiv aufrufbar. Klicken Sie dazu auf den Reiter "Archiv" im Postfach. Kontoauszüge sind 10 Jahre (ab Beginn der Postfachnutzung) im Archiv verfügbar.  

Echtzeitüberweisung: Was ist das?

Mit der Echtzeit-Überweisung (englisch: Instant Payment) wird Geld schneller überwiesen. Unabhängig vom Wochentag erreicht der gewünschte Betrag innerhalb weniger Sekunden das Empfängerkonto. Die Option Echtzeitüberweisung wird im Onlinebanking bei der Überweisung angeboten, wenn die Empfängerbank an diesem Service teilnimmt.  

Onlinebanking sperren: Was ist zu tun?

Der einheitliche Sperrnotruf für Bankkarten und Online-Banking lautet "116 116". Bitte halten Sie Ihre IBAN oder alternativ Kontonummer und Bankleitzahl bereit.  

PIN für Onlinebanking gesperrt/vergessen: Was ist zu tun?

Wenn Sie die PIN für das Online-Banking vergessen oder sich bei der Eingabe mehrfach vertippt haben, nehmen Sie bitte Kontakt zu unserer Service-Hotline oder einem Kundenberater auf. Hierüber kann die Bestellung einer neuen PIN veranlasst werden.

Ist Ihnen die korrekte PIN für das Onlinebanking noch bekannt, können Sie den gesperrten Onlinebanking-Zugang mit Eingabe der korrekten PIN auf der Anmeldeseite selbst entsperren. Die Entsperrung bestätigen Sie dann mit einer TAN.

PSD-Key: Was ist das?

Der PSD-Key wird Ihnen mit den Startunterlagen zum Onlinebanking zugesandt. Er ist Ihr Anmeldename und ermöglicht Ihnen zusammen mit Ihrer persönlichen PIN den Login ins Onlinebanking.

Der PSD-Key besteht aus 5 bis 11 Ziffern. Diese Ziffernfolge können Sie in den Einstellungen Ihres Onlinebankings gegen einen selbst gewählten Alias oder Benutzernamen austauschen.  

TAN-Verfahren: Was ist das?

Die Abkürzung TAN steht für Transaktionsnummer. Eine Transaktionsnummer ist wie ein Passwort, das nur aus Ziffern besteht und lediglich einmal verwendet werden kann. Transaktionsnummern werden beim Onlinebanking zur Freigabe von Aufträgen, beispielsweise einer Überweisung, der Einrichtung eines Dauerauftrags oder der Änderung persönlicher Daten, verwendet.

Eine TAN kann auf verschiedenen Wegen generiert werden – per App oder auch per TAN-Generator.

Einrichten/Wechsel TAN-Verfahren SecureGo plus: Wie ist der Ablauf?

Am 01.07.2022 wurde das mobileTAN-Verfahren eingestellt. Alternativ kann neben dem Sm@rt-TAN plus-Verfahren auch das SecureGo plus-Verfahren genutzt werden. Bei einem TAN-pflichtigen Auftrag (z. B eine Überweisung im Onlinebanking oder in der PSD BankingApp), erfolgt zur Freigabe eine (Push)-Nachricht in der TAN-App SecureGo plus, vorausgesetzt die Push-Funktion auf dem Smartphone ist aktiviert.
 


Zahlungsverkehr

Apple Pay: Was ist das?

Apple Pay ist der mobile Bezahldienst des Anbieters Apple. In der Apple-App "Wallet", ist dazu eine virtuelle Kredit- beziehungsweise Debitkarte Ihrer Bank hinterlegt, über die Bezahlvorgänge abgewickelt werden. Apple Pay funktioniert wie auch das Bezahlen mit einer kontaktlosen Kredit- oder Debitkarte über den integrierten NFC-Chip im Handy. Am Bezahlterminal eines Geschäftes wird dazu die Apple Watch oder das iPhone an das Gerät gehalten.  

BIC: Was ist das?

Die "Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunications" (Swift) regelt den internationalen Datenaustausch zwischen Banken. Jede teilnehmende Bank erhält von ihr eine eindeutige Kennung als internationale Bankleitzahl, den "Business Identifier Code" (BIC). Der BIC besteht aus acht oder elf Stellen. Der BIC der PSD Bank Berlin-Brandenburg ist GENODEF1P01.  

giropay: Was ist das?

Mit dem Online-Bezahlverfahren können Sie direkt vom Girokonto bezahlen. In einem Online-Shop wählen Sie giropay als Bezahlverfahren aus. Geben Sie dann je nach Online-Shop die Bankleitzahl 10090900, den BIC GENODEF1P01 oder den Banknamen PSD Bank Berlin-Brandenburg eG ein. Sie werden dann auf die Login-Seite Ihrer PSD Bank Berlin-Brandenburg eG geleitet. Melden Sie sich mit Ihren Zugangsdaten wie gewohnt zum Banking an. Nach dem Login erscheint – bereits fertig ausgefüllt – ein Überweisungsträger. Sie müssen den Vorgang nur noch mit einer gültigen TAN abschließen – fertig.

IBAN: Was ist das?

Jeder Kontoverbindung in der Europäischen Union (EU) ist eine eigene "International Bank Account Number" (IBAN) zugeordnet. Die IBAN besteht aus bis zu 34 Ziffern und Buchstaben. In Deutschland ist die IBAN 22-stellig.  

IBAN/BIC: Wo finde ich das?

IBAN und BIC stehen auf der Rückseite der girocard. Zusätzlich finden Sie beide Nummern auf der ersten Seite Ihrer Kontoauszüge. Im Online-Banking steht die IBAN in der Kontenübersicht unterhalb des jeweiligen Kontos.  

Kontaktlos zahlen. Was ist das?

Beim kontaktlosen Bezahlen halten Sie an der Kasse Ihre Karte oder Ihr Handy nahe ans Bezahlterminal. Damit das Bezahlen mit dem Smartphone funktioniert, muss dieses NFC-fähig sein. Die Daten von Debitkarte (girocard) oder Kreditkarte werden auf dem Smartphone in einem geschützten Bereich gespeichert und beim Einkaufen per NFC (Near Field Communication) an das Bezahlterminal übertragen.  

paydirekt: Was ist das?

Das Online-Bezahlverfahren paydirekt wird zu giropay: Die deutschen Banken und Sparkassen bündeln Ihre Bezahlmethoden paydirekt, giropay und Kwitt unter der Marke giropay.  

SEPA: Was heißt das?

Die Abkürzung SEPA steht für den englischen Ausdruck „Single Euro Payments Area“, dem einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum. SEPA wurde europaweit (in Deutschland im Februar 2014) eingeführt, um den bargeldlosen Zahlungsverkehr zu standardisieren.  

Verrechnungscheck: Was ist das?

Ein Verrechnungsscheck ist ein Scheck, der nicht bar ausgezahlt, sondern immer auf einem Konto gutgeschrieben wird. Nach Ausstellung muss der Verrechnungscheck innerhalb einer bestimmten Frist (Deutschland 8 Tage) vorgelegt werden. Die Gutschrift erfolgt grundsätzlich auf einem Giro- oder Sparkonto. Das erschwert Missbrauch, da der Kontoinhaber feststellbar ist.